Der zahnlose Unterkiefer

Neues Behandlungskonzept spart Zeit und Kosten: Das NOVUM SYSTEM

Unsere neue, schonende Operationsmethode ermöglicht komplette festsitzende implantatgetragene Brückenversorgung des zahnlosen Unterkiefers in nur 7 Stunden! Damit verkürzt sich die Behandlungsdauer für ästhetisch perfekte Unterkieferimplantate von bislang rund vier Monaten ganz wesentlich.

Dr. Dietmar Sonnleitner vom Vigauner Zentrum für Implantattechnologie hat die neue Operationstechnik als erster nach Österreich gebracht und arbeitet mittlerweile erfolgreich mit diesem System.

Die bisherige Vorgangsweise
So funktioniert das neue Implantat-System
Die wichtigsten Vorteile
Das Know-how
Die Versorgung des Unterkiefers mit Steg oder Druckknöpfen

Die klassische (bisherige) Vorgangsweise
Zur Versorgung zahnloser Unterkiefer waren bislang insgesamt fünf Implantatstifte erforderlich, die nach der Operation vollständig einheilen mussten.

Für die Patienten bedeutete das eine Wartezeit von drei bis vier Monaten. Erst dann konnte man die nächsten Behandlungsschritte - das Verschrauben der Stifte mit einer festsitzenden Brücke in Angriff nehmen. Diese Zeit wurde mit dem Tragen einer herkömmlichen Prothese überbrückt.

So funktioniert das neue Implantat-System
Durch die Untersuchung hunderter Unterkiefer fand der Implantat-Forscher Brånemark heraus, dass neun von zehn Patienten mit einem einheitlichen und damit weit schnelleren Verfahren operiert werden können.

Jetzt werden in einer einzigen Operation nicht nur die Implantatstifte, sondern auch gleich ein industriell vorgefertigter "Steg" implantiert.

Auf diesen sofort belastbaren Implantatsteg wird dann ein weiterer Steg montiert, auf den der Zahntechniker anschließend die neuen Zähne klebt. Dann wird die Brücke fest im Mund verschraubt.

Die Implantate sind wie bei der klassischen Methode nach drei Monaten biologisch so fest mit dem Knochen verbunden, dass ein Herausdrehen unmöglich ist. Bis dahin ist die Festigkeit durch die Stegverblockung und den mechanisch festen Halt der frischen Implantate im üblicherweise harten Unterkieferknochen gegeben.

Allerdings sind nicht alle Patienten für diese Vorgangsweise geeignet. Als Alternative gibt es die klassische Methode neu.

Die wichtigsten Vorteile

Die chirurgische Behandlung dauert nur rund eine Stunde.
Das Herstellen und folgende Anbringen der Zahnprothesen erfordert nur etwa fünf Stunden. In dieser Zeit müssen die verwendeten Materialien (Kunststoffe und Gipse) aushärten.
Patienten, die am Morgen mit der Behandlung beginnen, können die Ordination bereits am frühen Nachmittag mit der fertigen Implantatbrücke verlassen und sich mit einer leichten Mahlzeit stärken.
Eine weitere Operation ist nicht erforderlich.
Auch mit der bisher nötigen zweiwöchigen Zahnlosigkeit bis zum Abklingen der Schwellungen nach der Operation ist es nun vorbei.
Das neue Verfahren bringt den Patienten zudem finanzielle Vorteile, da der Behandlungsaufwand etwas geringer ist.

Das Know-how
Das neue Verfahren aus stellt hohe Anforderungen an den behandelnden Chirurgen: Präzision, ein exzellentes dreidimensionales Vorstellungsvermögen und ein fundiertes Wissen über Anatomie und die Knochbehandlung beim Bohren sind die grundlegenden Voraussetzungen für den Erfolg dieser Behandlung.

Diese Methode wurde in Österreich zum ersten Mal von Dr. Dietmar Sonnleitner in der Privatklinik Vigaun durchgeführt.

Die Versorgung des Unterkiefers mit Steg oder Druckknöpfen

Eine günstige Variante dient zur Verbesserung des Haltes der Prothese, dabei liegt diese aber noch auf dem Zahnfleisch. Durch eine Steg- oder Druckknopf-Verankerung.

Dabei benötigt man im Unterkiefer lediglich zwei, im Oberkiefer vier Implantate.

Es kann unter bestimmten Voraussetzungen auch die alte Prothese verwendet werden.

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©  by Dr. Dietmar Sonnleitner, http://www.zahnimplantat.com
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